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Trauma­therapie


Steine – Traumatherapie

Ein „Trauma“, genau genommen eine Posttraumatische Belastungsstörung, kann entstehen durch:

  • einen Unfall
  • plötzlichen Tod von Angehörigen, insbesondere Kindern
  • Gewalterfahrungen (körperliche Angriffe, sexuelle Gewalt, sexueller Mißbrauch)
  • körperliche Erkrankungen (Krebs, Herzinfarkt)
  • schwere Geburtserfahrungen
  • medizinische Eingriffe
  • Mobbing-Erfahrungen u. ä.

Traumatische Erfahrungen sind plötzliche oder langanhaltende bedrohliche Ereignisse, die als so intensiv und streßauslösend empfunden werden, daß sie die aktuellen Verarbeitungsmöglichkeiten und Strategien der Bewältigung des Menschen völlig überfordern und als sog. „Trauma“ verarbeitet werden. Der Mensch erlebt völlige Hilflosigkeit, intensive Angst bis Todesangst und Kontrollverlust.

Ca. 1/3 der Menschen, die eine traumatische Erfahrung erleben, entwickeln eine posttraumatische Belastungsstörung, die behandlungsbedürftig ist und ihr gegenwärtiges Leben empfindlich stört.

Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung

Symptome können sein: erhöhte Schreckhaftigkeit, erhöhte Wachsamkeit, Flashbacks, sich aufdrängende Nachhallerinnerungen an das Trauma, depressive Verstimmungen bis hin zu Suizidalität, Ängste, Alpträume, Vermeiden von traumanahen Situationen, sozialer Rückzug u. ä.

Diese Symptome können unmittelbar nach der Traumaerfahrung auftreten, aber auch erst Wochen oder Monate später.

Die Therapie

Die Therapie von Traumafolgestörungen braucht eine sehr spezifische therapeutische Vorgehensweise. Denn die neurobiologische Speicherung eines Traumas im Gehirn ist völlig anders als die Speicherung von nicht-traumatischen, belastenden Erfahrungen.

Mit Hilfe von speziell dafür entwickelten Trauma-Therapien kann die Traumafolgestörung so behandelt werden, daß das Erlebnis verarbeitet und integriert werden kann.

Angewandte Methoden

EMDR PITT Brainspotting