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Die psychotherapeutische Sprechstunde

Der Gesetzgeber sieht eine sog. „Psychotherapeutische Sprechstunde“ vor jedem Therapiebeginn vor. Unabhängig davon, ob ich einen freien Therapieplatz zur Verfügung habe oder nicht, haben Sie dort – nach vorheriger Terminvereinbarung – die Möglichkeit, die Indikation für eine Psychotherapie zu prüfen sowie zu klären, welches weitere Vorgehen (Therapie, Beratungsstellen, Klinik) für Sie sinnvoll sein kann. Termine für die Sprechstunde werden bis max. 1 Monat im Voraus vergeben.

Wichtiger Hinweis zu E-Mails:

Da Mails „wie Postkarten sind, die jeder lesen kann, wenn er will“, empfehle ich Ihnen ausdrücklich, diesen Weg der Kontaktaufnahme ausschließlich für Fragen zu Inhalten dieser Webseite zu benutzen. Sollten Sie einen Therapieplatz suchen, wählen Sie bitte den telefonischen Weg und rufen mich zu den angegebenen telefonischen Sprechzeiten an.

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Probesitzungen (probatorische Sitzungen)

Bis maximal vier Sitzungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen ohne vorherige Genehmigung übernommen, von den privaten in der Regel bis zu fünf.

In den Probesitzungen kläre ich mit Ihnen gemeinsam im Detail:

  • Ihr Thema und Ihre Therapieziele
  • ob wir glauben, die dafür nötige Vertrauensbasis aufbauen zu können, um gemeinsam an Ihren Themen zu arbeiten
  • den voraussichtlichen Behandlungsplan

In der Probephase beantragen wir gemeinsam die weiterführende psychotherapeutische Behandlung bei Ihrer Krankenkasse.

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Die psychotherapeutische Behandlung

Die Dauer der psychotherapeutischen Behandlung richtet sich einerseits nach Ihren Therapiezielen und Ihrem individuellen Therapieverlauf, andererseits nach der Stundenanzahl, die von Ihrer Kasse genehmigt wurde.

Bitte berücksichtigen Sie, daß Psychotherapie Zeit und Raum braucht.

Das bedeutet, daß Sie nicht abgehetzt, sondern möglichst mit innerer Vorbereitung auf das, was Ihnen wichtig ist, zu den Terminen kommen sollten. Genauso ist es hilfreich, wenn Sie im Anschluß an die Sitzungen etwas Zeit zum Nachwirken haben.

Außerdem werden Sie von mir manchmal „Hausaufgaben“ bekommen – konkrete Übungen oder Fragestellungen, für die Sie auch in Ihrem Alltag Zeit einplanen sollten. Denn Veränderungen im Denken und Verhalten wollen „eingeübt“ werden, damit sich neue neuronale Netzwerke in Ihrem Gehirn ausbilden können.

Für Ihren ganz persönlichen Therapieverlauf lege ich Ihnen ans Herz, ein Therapietagebuch zu führen, in dem Sie wichtige Erkenntnisse, Sätze oder Übungen aus oder zwischen den Sitzungen festhalten. Es wird Ihnen auf Ihrer persönlichen „Fährtensuche“ zu sich selbst ein wertvoller Begleiter sein.